Die Jungs aus Berlin-Lichtenberg, beheimatet in der HOWOGE-Arena Hans Zoschke, sagen Dank. Zum einen an den Halleschen FC, der wiederum Dank der Schützenhilfe der Bubis des VfL Wolfsburg in die 3. Liga aufgestiegen ist. Zum anderen an Tennis Borussia Berlin, das bereits am Freitagabend den direkten Aufstiegskonkurrenten 1. FC Wilmersdorf in die Schranken weisen konnte. Was der HFC mit dem Berlinligisten Lichtenberg 47 zu tun hat? In Prinzip herzlich wenig, doch wirkt sich der Hallenser Sprung von der Regionalliga in die 3. Liga auch auf die unteren regionalen Spielklassen aus.
Erst einmal eine Schelte für die Medien (Spiegel Online etc.), die mal wieder voreingenommen falsch voneinander abschreiben: Der angebliche Essener Wettskandal ist wahrscheinlich nur ein Skandälchen, denn die Behauptung RWE-Spieler hätten persönlich vor der Partie Essen gegen Dortmund II gegen ihren Verein gewettet, ist einer Stellungsnahme von Rot-Weiss Essen zufolge falsch.
Er hat die meisten Anhänger in Deutschland, Spiele gegen ihn sind immer 100 Prozent Fußball-Leidenschaft und seine Saisonziele immer mit Titelansprüchen verknüpft: Gemeint ist Deutschlands erfolgreichster Verein der FC Bayern München, der am Samstagabend die Triple-Vize-Krone vom bisherigen Inhaber Bayer 04 Leverkusen übernahm. Wie wir meinen zu Recht auch in dieser, wenn auch tragischen Form.
Die Frankfurter Eintracht ist wieder dort, wo sie hingehört: Im Fußballoberhaus. Zurück liegt eine aufregende Saison mit Höhen und Tiefen. Grund genug, noch einmal alles Revue passieren zu lassen. Gastautor Julius Wiechmann warf für turus.net einen ausführlichen Blick auf die Geschehnisse der Spielzeit 2011/12. Sachlich, aber auch emotional. Angefangen beim gedrehten Spiel in Fürth zu Beginn der Saison und das kuriose Pokalspiel in Halle/Saale über die brisanten Partien gegen Hansa Rostock und den friedlichen ?Blocksturm? beim 1. FC Union Berlin bis hin zur Aufstiegsfeier beim Auswärtsspiel in Aachen. Es gab nicht nur Erfreuliches zu berichten, doch letztendlich zählte nur eine Tatsache: Die Eintracht ist wieder aufgestiegen!
Zum letzten Pflichtspiel desTraditionsvereins Rot Weiss Essen (gegen Fortuna Köln) bereiteten die RWE-Fans der alten Wirkungsstätte des Vereins, dem Georg Melches Stadion, einen imposanten und farbenfrohen Abschied. Ab der neuen Saison spielt RWE im neuen in direkter Schussweite gelegenen modernen Stadion und nicht wenige Fans setzen mit dem neuen Stadion große Hoffnungen in die Fortsetzung der ruhmreichen Vereinschronik.
Aufstieg in die Regionalliga Nordost! Wie lange haben die Fans des 1. FC Lokomotive Leipzig auf diesen Moment warten müssen? Eine gefühlte Ewigkeit! Endlich warten wieder richtig knackige Duelle auf die Jungs aus Probstheida. Gegen den 1. FC Magdeburg, den FC Carl Zeiss Jena und RB Leipzig. Zudem stehen gleich drei Fahrten nach Berlin auf dem Programm. Kein Wunder, dass unter den rund 2.500 mitgereisten Lok-Fans riesige Euphorie herrschte. Ein echter Wermutstropfen war am Samstagnachmittag allerdings die Polizei, die bereits 15 Minuten vor Abpfiff mit aufgesetzten Helmen Stellung vor der Gästekurve bezog.
"Bolzen und Pflügen" auch unter dieser Überschrift hätte das heutige Niederrheinpokalfinale zwischen Rot Weiss Essen und dem SV Hönnepel-Niedermörmter betitelt werden können, denn vor allem die Gelb-Schwarz gekleideten Mannen des Sechstligisten aus Kalkar "holzten" sich regelrecht durch das altehrwürdige Georg Melches Stadion. Ein Erfolgsrezept, das vor allem in den ersten Minuten des Spiels aufzugehen schien.
Große Worte werden am Tag nach dem Relegationsspiel zur ersten Bundesliga zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC bewegt, um die eigene Sichtweise zu definieren. So spricht der Anwalt der Berliner Hertha von einer Mannschaft, die mit Todesangst leichenblass in der Kabine saß und nur auf das Spielfeld zurückkehrte, um ein Blutbad zu verhindern. Als neutraler Beobachter kann man dies schwer berurteilen, ob dies Übertreibung oder Wahrheit ist. Zwar kann keiner in die Köpfe der Spieler und der Hertha-Strategen schauen - es geht immerhin um ein Millionengeschäft - aber neutrale Interpretationen und Meinungen zum gestrigen Fußballabend sind zugelassen. Auch dazu, ob nicht auch die Düsseldorfer Spieler ein Anrecht auf den Begriff "Todesangst" haben, immerhin mussten sie vor den Pyro werfenden und massiv von Polizei eingekesselten Fans aus Berlin spielen.
Die kapverdische Fluglinie TACV hat ihr Flugnetz radikal zusammengestrichen. Der Vorteil ist, dass die Zeiten der endlosen Verspätungen vorbei zu sein scheinen (meistens flog man früher als geplant ab). Die TACV fliegt jeden Tag zu anderen Zeiten an andere Orte, eine Regelmäßigkeit ist nicht zu erkennen. Auf den Kapverden gibt es überall Agenturen der TACV, der Service ist gut. Man kann selbst kurz vor dem Abflug das Ticket kaufen, denn Flüge sind auf den Kapverden selten ausgebucht. Sie kosten jeweils so um die 70 Euro. Die TACV erlebte ich als gut organisierte, unkomplizierte und effiziente Fluggesellschaft. Zwischen den einzelnen Inseln verkehren zwar auch Fähren, es ist jedoch sehr mühsam, die Fahrzeiten in Erfahrung zu bringen.
Der Samstagnachmittag war eher ein Fest des Windes, welcher es den angereisten Radsportenthusiasten nicht gerade leicht machte. Besonders auf der langen Geraden von Bollersdorf zum Kreisverkehr bekamen es die Teilnehmer des 13 Kilometer langen Zeitfahren deutlich zu spüren, was Kantenwind auch physisch bedeutet. Wer sich nach dem 2 Kilometer langen Anstieg direkt nach dem Start zu sehr übernommen hatte, dem wurde auf dem zweiten Abschnitt gänzlich der Zahn gezogen. Und so sah man dann auch den Ein oder Anderen bei der Zielanfahrt nur noch durch Buckow schleichen.
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